09.04.2019: Europawahlprogramm beschlossen: 30 Mrd. Euro zusätzlich in die Forschung gegen Alterskrankheiten

Auf unserem Bundesparteitag am vergangenen Samstag haben wir unser Wahlprogramm für die Europawahl am 26. Mai 2019 beschlossen.

Unsere Forderung ist, dass 30 Mrd. Euro des EU-Haushalts pro Jahr zusätzlich zu dem 9. Forschungsrahmenprogramm “Horizon Europe” in die Forschung für wirksame Medizin gegen Alterskrankheiten investiert werden sollen.

Zur Zeit werden nur ca. eine Mrd. Euro des EU-Haushalts pro Jahr in die Gesundheitsforschung insgesamt und nur ein Teil davon in die Forschung gegen Alterskrankheiten investiert. Wir setzen uns also für eine mehr als Verdreißigfachung der staatlichen Investitionen in diesem Bereich ein.

Aus unserer Sicht ist es aus ethischen und wirtschaftlichen Gründen sehr wichtig, die Entwicklung wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten durch wesentlich mehr staatliche Investitionen erheblich zu beschleunigen.

Hier ist unser Wahlprogramm für die Europawahl 2019

 

Foto: Mitglieder der Partei für Gesundheitsforschung bei der Erarbeitung des Europawahlprogramms

Foto: Mitgliedertreffen am 06.04.2019 in Berlin

 

08.04.2019: Konferenz gegen Alterskrankheiten in Berlin

Vom 28. bis 30. März 2019 fand in Berlin wieder die Undoing Aging Konferenz (www.undoing-aging.org) statt, eine der weltweit führenden Konferenzen im Bereich Forschung gegen Alterskrankheiten.

Thema der jährlich stattfindenden Konferenz ist ein wissenschaftlicher Ansatz, bei dem es darum geht, die grundlegenden Ursachen von Alterskrankheiten, nämlich die schädlichen molekularen und zellulären Veränderungen, die sich im Laufe des Lebens im Körper ansammeln, zu reparieren und so Alterskrankheiten sowohl vorzubeugen als auch zu heilen.

Insgesamt nahmen diesmal fast 500 Teilnehmer aus über 30 Ländern und von der Partei für Gesundheitsforschung 16 Mitglieder teil. Da die Konferenz diesmal ausverkauft war, wird sie nächstes Jahr an einem größeren Veranstaltungsort in Berlin stattfinden. Der Termin steht schon fest: 21. bis 23. Mai 2020.

 

Foto: Mitglieder der Partei für Gesundheitsforschung auf der Undoing Aging 2019 Konferenz

 

25.03.2019: Neues Beiratsmitglied Dr. Aubrey de Grey

Dr. Aubrey de Grey ist in unseren Beirat eingetreten. Er arbeitet daran, Medizin gegen Alterskrankheiten zu entwickeln.

Dr. de Grey ist wissenschaftlicher Leiter einer gemeinnützigen Forschungsstiftung (SENS Research Foundation), welche ein eigenes Forschungslabor betreibt, Forschungsgruppen an Universitäten finanziell unterstützt und sehr viel Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Er ist außerdem bei der Firma AgeX Leiter einer Abteilung, die daran arbeitet, neue Technologien zu entdecken.

Dr. de Grey ist auch Mitorganisator der jährlich in Berlin stattfindenden, mehrtägigen Konferenz Undoing Aging, auf der Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre Forschung gegen Alterskrankheiten präsentieren.

Beirat

15.03.2019: Bei der Europawahl am 26. Mai 2019 dabei

Heute hat der Bundeswahlausschuss die Partei für Gesundheitsforschung einstimmig zur Europawahl zugelassen.

Foto: Kai Liebing (Landesvorsitzender in Thüringen) und Felix Werth (Vorsitzender) bei der Sitzung des Bundeswahlausschusses

 

04.03.2019: 5152 Unterstützungsunterschriften für die Europawahlteilnahme eingereicht

Wir haben fristgerecht insgesamt 5152 geprüfte Unterstützungsunterschriften beim Bundeswahlleiter in Wiesbaden eingereicht. Damit ist die Europawahlteilnahme der Partei für Gesundheitsforschung ziemlich sicher. Die endgültige Entscheidung trifft der Bundeswahlausschuss in einer Sitzung am 15.3..

Vielen Dank an alle, die uns ihre Unterstützungsunterschrift gegeben haben, und vielen Dank an alle, die mitgesammelt haben!

Fotos: Beim Sammeln von Unterstützungsunterschriften bzw. oben links bei der Abgabe vor dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden

 

17.11.2018: Zum Abschneiden der Partei für Gesundheitsforschung in Hessen

Am 28. Oktober 2018 wurde auch in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Die Partei für Gesundheitsforschung, die mit 5 Listenkandidaten erstmalig antrat und zuvor über 1.000 Unterstützerunterschriften in der Bevölkerung gesammelt hatte, bekam laut amtlichen Endergebnis 3.572 Stimmen, was 0,1 Prozent der Wählerstimmen entspricht.

Nachteilig hat sich für unsere Partei ausgewirkt, dass wir keine Wahlkreis-Direktkandidaten gestellt haben, sondern nur mit einer Landesliste angetreten sind. Folglich konnten wir auch nur mit Zweitstimme gewählt werden. Zudem war es uns mangels finanzieller und personeller Mittel nicht möglich, einen flächendeckenden Wahlkampf mit Plakaten, Info-Ständen und Flyern zu führen.

Positiv ist allerdings zu vermerken, dass wir trotz dieser Handicaps in der Phalanx der ebenfalls zur Wahl angetretenen Kleinparteien einen soliden Mittelfeldplatz belegen konnten. Das zeigt, dass wir mit unserer zentralen Forderung (1 % des Landeshaushalts zusätzlich für die Gesundheitsforschung) zahlreiche Wähler in Hessen erreicht haben.

Möglich war dies vor allem durch die Nutzung des Internets und der sozialen Netzwerke sowie übers Fernsehen (Hessenschau und Wahlwerbespot). Allen Kandidaten, Mitgliedern und sonstigen Unterstützern unserer Partei sei für ihren Einsatz herzlich gedankt. Unser Dank gilt natürlich genauso allen Wahlberechtigten in Hessen, die uns ihre Stimme bei der Landtagswahl gegeben haben. Demokratie lebt von Beteiligung. Wir haben uns beteiligt und das – trotz für uns schwieriger Rahmenbedingungen – durchaus erfolgreich.

17.11.2018: Zum Abschneiden der Partei für Gesundheitsforschung in Bayern

Bei der Landtagswahl in Bayern, die am 14. Oktober 2018 stattfand, trat die Partei für Gesundheitsforschung in 4 von 7 Regierungsbezirken mit eigenen Kandidaten an: in Oberbayern, Mittelfranken, Oberfranken und der Oberpfalz. Allein dafür waren im Vorfeld ca. 5.000 Unterstützerunterschriften nötig, was für die Mitglieder unserer Partei einen echten Kraftakt darstellte.

Insgesamt hat die Partei für Gesundheitsforschung 1.005 Erststimmen und 7.743 Gesamtstimmen (Summe von Erst- und Zweitstimmen) bekommen, was 0,1 Prozent der Wählerstimmen entspricht.

Im Einzelnen stellen sich die Ergebnisse wie folgt dar:

Oberbayern:     3.123 Gesamtstimmen = 0,1 Prozent
Mittelfranken: 1.376 Gesamtstimmen  = 0,1 Prozent
Oberfranken:    1.874 Gesamtstimmen = 0,2 Prozent
Oberpfalz:         1.370 Gesamtstimmen = 0,2 Prozent

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Abschneiden unserer Direktkandidaten: So wurden in Hof 0,5 Prozent, in Neumarkt 0,4 Prozent, in Roth 0,3 Prozent und in München-Schwabing 0,1 Prozent erreicht. Vor allem das Abschneiden unserer Direktkandidaten zeigt, dass eine gute Verankerung vor Ort und engagierte Wahlkampfaktivitäten auch zu höheren Stimmergebnissen führen. Daran wollen wir bei kommenden Wahlen anknüpfen. Denn gute Wahlergebnisse durch Direktkandidaturen in den Kreisen führen auch zu besseren überregionalen Gesamtergebnissen.

Allen Kandidaten danken wir an dieser Stelle noch einmal für ihr Engagement. Der Dank gilt natürlich auch allen Mitgliedern und sonstigen Unterstützern, ohne die unsere Wahlteilnahme in Bayern gar nicht möglich gewesen wäre. Nicht zuletzt bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern in Bayern, die ihre Stimme zu Gunsten unserer Partei und unserer Direktkandidaten abgegeben haben.

12.11.2018: Konferenz gegen Alterskrankheiten in Brüssel

Vom 8. bis 10. November fand in Brüssel das Eurosymposium on Healthy Ageing (http://www.eha-heales.org) statt, eine internationale Konferenz über Altersforschung.

Neben Grundlagenforschung für die Entwicklung wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten wurden unter anderem auch Prävention und Öffentlichkeitsarbeit besprochen. An der Konferenz nahmen auch Mitglieder der Partei für Gesundheitsforschung teil.

 

Foto: Mitglieder der Partei für Gesundheitsforschung auf der EHA Konferenz

15.10.2018: Hessische Kandidaten im „HR-Kandidatencheck“

Am 28. Oktober 2018 ist Landtagswahl in Hessen, zu der die Partei für Gesundheitsforschung mit einer Landesliste antritt und per Zweitstimme wählbar ist. Die hessischen Kandidaten Dennis Rudolph, Georg Diederichs und Albrecht Völklein haben in ihren Video-Interviews für den „HR-Kandidatencheck“ dreimal gute Gründe benannt, sich bei der Wahl am 28.10. in Hessen für die Partei für Gesundheitsforschung zu entscheiden. Hier die Links zu den einzelnen Beiträgen:

Interview mit Dennis Rudolph

Interview mit Georg Diederichs

Interview mit Albrecht Völklein