Wahlprogramm der Partei für Gesundheitsforschung für die Landtagswahl 2022 in Nordrhein-Westfalen

Die Partei für Gesundheitsforschung setzt sich für die schnellere Entwicklung wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten ein.

Dazu sollen 10 Prozent des Landeshaushaltes von Nordrhein-Westfalen zusätzlich in die Forschung für wirksame Medizin gegen Alterskrankheiten investiert werden.

Die Partei für Gesundheitsforschung befasst sich nur mit diesem einen Thema und überlässt andere politische Themen den anderen Parteien. Unser Ziel ist es, die Bedeutung der Gesundheitsforschung in Gesellschaft und Politik zu stärken.

 

Erläuterung:

Fast alle Menschen leiden im Alter an mindestens einer Alterskrankheit. Zu den Alterskrankheiten zählen zum Beispiel: Diabetes mellitus Typ 2, Krebs, Alzheimer, Schlaganfall, Herzinfarkt, Makuladegeneration (Erkrankungen der Netzhaut), Arthrose, Osteoporose, Parkinson.

Mit den aktuellen wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten haben wir nun allerdings eine gute Chance, in naher Zukunft wirksame Medizin gegen Alterskrankheiten zu entwickeln, die nicht nur heilt, sondern auch die Entstehung dieser Erkrankungen verhindert. Damit würden Menschen im Alter körperlich und geistig gesund bleiben.

Aus unserer Sicht ist es sehr wichtig, die Entwicklung wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten durch wesentlich mehr staatliche Investitionen erheblich zu beschleunigen.

Die Grundursache für Alterskrankheiten sind sich im Laufe des Lebens anhäufende schädliche Veränderungen im Körper. Sobald wir diese mithilfe zukünftiger Medizin „reparieren“ bzw. beseitigen können, werden Menschen selbst in hohem Alter ebenso körperlich fit und widerstandsfähig wie junge Erwachsene sein.

Da alle Menschen direkt oder indirekt von Alterskrankheiten betroffen sind, werden auch alle von einer beschleunigten Entwicklung dieser zukünftigen Medizin profitieren.

Die Hälfte der zusätzlichen Investitionen soll in den Bau und Betrieb neuer staatlicher Forschungseinrichtungen fließen. Mit der anderen Hälfte sollen mehr Menschen in den relevanten Bereichen ausgebildet und die entsprechenden Fachbereiche an Universitäten ausgebaut werden.

Abgesehen vom ethischen Aspekt wird Nordrhein-Westfalen auch wirtschaftlich in vielerlei Hinsicht von einer schnelleren Entwicklung wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten stark profitieren. Die Krankheits- und Pflegekosten sind heutzutage bereits enorm und steigen mit dem demographischen Wandel immer weiter an. Eine drastische Verringerung der Alterskrankheiten wird diese Kosten stark senken und dadurch einen enormen wirtschaftlichen Gewinn bedeuten. Außerdem wird sich diese Medizin gegen Alterskrankheiten zukünftig weltweit als einer der größten Industriezweige etablieren, da sie jeder Mensch im Alter benötigt. Durch mehr Investitionen in diesem Bereich wird Nordrhein-Westfalen seine Rolle als einer der wichtigsten Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte in Deutschland weiter ausbauen und eine Vorreiterrolle übernehmen können.

Junge Menschen werden ebenfalls von unserem Vorhaben profitieren: Neben der finanziellen Entlastung durch sinkende Krankheits- und Pflegekosten werden sie beispielsweise ihre Eltern nicht mehr an Demenzerkrankungen leiden sehen müssen. Es werden zukünftig mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze in diesem Bereich angeboten. Wir alle werden durch ein wirtschaftlich stärkeres Nordrhein-Westfalen profitieren. Und nicht zuletzt altert auch die junge Generation und wird später auf diese Medizin angewiesen sein.

Viele Menschen sind zwar für mehr Forschung für wirksame Medizin gegen Alterskrankheiten, zur Zeit fordert es aber kaum jemand aktiv – z. B. gibt es keine großen Demonstrationen dafür. Da unsere Partei ausschließlich dieses eine Thema vertritt, kann jeder durch eine Stimme für uns bei der Landestagswahl den anderen Parteien zeigen, wie wichtig dieses Thema ist. Je besser wir bei der Wahl abschneiden, desto eher werden auch die anderen Parteien die Relevanz unseres Themas erkennen und es verstärkt behandeln. Außerdem würden wir bei der Landestagswahl ab ein Prozent der Stimmen in die staatliche Parteienfinanzierung kommen und könnten uns damit noch effektiver für unser Thema einsetzen und schneller bekannter werden. Eine Stimme an die Partei für Gesundheitsforschung ist also aus mehreren Gründen keine verschenkte Stimme, auch wenn wir aus Erfahrung bei dieser Wahl die 5-Prozent-Hürde wahrscheinlich nicht schaffen werden.

Nutzen wir jetzt die Chance, das durch altersbedingte Krankheiten verursachte Leid entscheidend zu vermindern.

Mit Ihrer Stimme können wir dieses Ziel schneller erreichen.